Opladen eine einzige große Baustelle

1960 - 1980

Das 7. Jahrzehnt (1960-1969): Opladen eine einzige große Baustelle


Eine Luftaufnahme aus den 60er Jah­ren zeigt: Opladen glich damals einer einzigen Baustelle. Dass Opladen in dieser Zeit einer Baustelle glich, daran hatte auch die GBO einen nicht gerade geringen An­teil. Die wichtigsten Eckdaten: 1960 wurde der Auftrag zum Bau von 88 Wohnungen an der Breslauer Straße erteilt – ein Projekt, das ein Jahr später fertig gestellt wurde. 18 weitere Woh­nungen in Quettingen gingen 1962 an der Stettiner Straße in Bau, noch einmal 24 Wohnungen kamen erneut an der Görlitzer Straße im Jahre 1963 hinzu. Mitte des Jahrzehnts zog man bei der GBO Bilanz: Von 1.112 Woh­nungen sind 693 vor und 419 nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut wor­den. Die Mitgliederzahl war auf 1.999 angewachsen (+730 in den vergan­genen 3,5 Jahren). Ende des Jahres folgte noch einmal die Fertigstellung von 54 Wohnungen, die man an Uh­land-, Humboldt- und Altstadtstraße erbaut hatte. Zwei Jahre zuvor hatte die GBO im Übrigen im Rahmen ei­ner Zwangsversteigerung ein 28.000 Quadratmeter großes Grundstück an der Sandstraße /Im Staderfeld erwor­ben. GBO-intern waren in den 60ern zwei weitere Ereignisse von großer Bedeutung: Mit Bruno Wiefel trat am 15.5.1962 ein Mann die Geschäftsfüh­rung an, der den Bauverein nachhaltig prägen sollte. Fast auf den Tag genau drei Jahre später tagten Vorstand und Aufsichtsrat zum ersten Mal in der neuen, heutigen Geschäftsstelle an der Saarstraße (Bracknellstraße) 32.

Das 8. Jahrzehnt (1970-1979): Opladen wird ein Stadtteil von Leverkusen

1975 – zwei Jahre nachdem man einen Hochhauskomplex an der Ver­eins-/Reuschenberger Straße mit 68 Wohnungen und einem Kindergarten
im Erdgeschoss eingerichtet hatte – feierte die GBO ihr 75-jähriges Bestehen. Der Wohnungsbestand im Jubiläumsjahr betrug 1.308 Wohnun­gen – davon waren rund die Hälfte in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg errich­tet worden.


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