Sanierung des Altbestands

1980 - 2000

Das 9. Jahrzehnt (1980-1989): GBO beginnt mit der Sanierung des Altbestands

Anfang der 80er Jahre wurden bei der GBO erstmals Überlegungen zur Ver­besserung der Wirtschaftlichkeit des Altbestands angestellt. Erste Pläne, 25 Häuser mit 76 Wohnungen im Gebiet Mittel-/Birkenbergstraße abzureißen und eine verdichtete Bebauung zu erstellen, wurden später wieder fal­len gelassen. Stattdessen entschließt sich der Bauverein – unterstützt von der Stadt Leverkusen und dem NRW-Ministerium für Stadtentwicklung und Verkehr – zur Sanierung. Hiermit wur­de 1986 begonnen – der erste Sanie­rungsabschnitt mit 76 Wohnungen (Mittelstraße 32-48, Birkenbergstraße 87-101 und Kanalstraße 15-23) konnte 1989 abgeschlossen werden.

Das 10. Jahrzehnt (1990-1999): GBO durchbricht bei den Mit­gliederzahlen die 3000er-Marke
Zum 30.04.1990 schied Bru­no Wiefel als geschäftsführendes Vorstandsmitglied bei der GBO aus und wurde rund zwei Monate später Aufsichtsratsvorsitzender. Nachfol­ger als Geschäftsführer wurde zum 01.05.1990 Bernd Fass. 1991 startete ein umfangreiches Wohnumfeldpro­gramm zur Herrichtung und Begrünung der Höfe und Gärten in den Sanie­rungsgebieten. Diese wurde 1996 ab­geschlossen. Währenddessen gingen die Sanierungsarbeiten des Altbestands unaufhörlich weiter: Zwischen 1992 und 1997 wurden die Sanierungsgebiete II bis VII in der Mittel-, Kanal-, Birkenberg-, Vereins-, Bracknell-, Elsbach-, Altstadt-, Fritz-Henseler- und Otto-Wels-Straße sowie Im Kreuzbruch, am Max-Holt­hausen- und am Rhein-Wupper-Platz sowie am Imbacher Weg abgeschlos­sen. Auch das Jahr 1994 war geprägt von zwei für die GBO auch langfris­tig bedeutenden Ereignissen: Von der Stadt erwarb die GBO am 15.02. das Haus Kölner Straße 100 (Ecke Men­chendahler Straße) und errichtete dort später eine Begegnungsstätte. Eben­falls am 15.02. kaufte die GBO von der Stadt die Feuerwehrsiedlung incl. einiger Häuser mit insgesamt 31 sanie­rungsbedürftigen Wohnungen. Die ra­sante Entwicklung der GBO in den 90er Jahren dokumentieren zwei Zahlen: 1996 wird die magische 3000er-Marke bei den Mitgliedern überschritten. 1998 hatte sich die Bilanzsumme der GBO mit insgesamt rund 91 Millionen Mark im Laufe des Jahrzehntes mehr als verdoppelt.


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