Bauen mit hoher Umweltkompetenz

2000 - 2010

Das 11. Jahrzehnt (2000-2010): Sanieren und Bauen mit hoher Umweltkompetenz

Das neue Jahrtausend beginnt mit einem Jubiläum: Die GBO wird 100 Jahre alt. Dass aber bei der GBO in diesen Zeiten nicht nur gefeiert wird, zeigen die vielen Sanierungsmaßnahmen und Neu­bauprojekte, die unter der Leitung des hauptamtlichen Geschäftsführers Bernd Fass, der im Mai 2010 sein 20-jähriges Jubiläum bei der GBO feierte, vorangetrie­ben wurden. Die Projekte im Einzelnen: 2000 wurden Modernisierungsmaß­nahmen an der Breslauer Straße 1-21 durchgeführt, ein Jahr später begannen die Arbeiten An der Luisenburg 13-23. 2005 startete die Großmodernisierung an den Objekten in der Görlitzer Straße, 2007 folgten die Häuser an der Stetti­ner Straße und am Berliner Platz. 2005 erwarb die GBO die Feuerwache, zwei Jahre zuvor begannen die Sanierungs­arbeiten an der Fassade.
Die Dekade wird auch als ein Jahrzehnt der GBO-Bautätigkeit in die Geschichte eingehen: 2000 wird mit der Neubau­maßnahme Reuschenberger Straße be­gonnen. 2005/6 errichtet die GBO am Alten Gaswerk Mehrfamilienhäuser mit 21 Wohnungen und neun weitere Einfa­milienhäuser. Historisches geschieht im Jahre 2007 mit dem Baubeginn an der Kanalstraße 46: Erstmals wird ein Haus mit Erdwärme und solarunterstützender Warmwasserversorgung konzipiert. Dass die GBO zu den Vorreitern in Sachen Um­weltschutz und Energieeffizienz zählt, be­legt eine Ehrung, die dem Bauverein 2010 zuteil wird. Eckhardt Uhlenberg, Minister für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW verleiht der GBO eine Auszeichnung im Rahmen einer Klimakampagne in der Kategorie Dienstleistungen. Das größte Bauprojekt dieses Jahrzehnts stellt das Objekt Düsseldorfer Straße 8-14 dar. 2008 erwarb die GBO das Grundstück, auf dem u.a. barrierefreie Woh­nungen sowie Arzt- und Therapiepraxen errichtet wurden. Heizung und Warm­wasser werden durch Erdwärme und Solarenergie erzeugt. Darüber hinaus wurde das Gebäude auch die neue Heimat der GBO-Geschäftsstelle.
Begann das Jahrzehnt mit den Jubilä­umsfeierlichkeiten, so wurde ein Jahr spä­ter beim GBO getrauert: Am 23.09.2001 verstarb Bruno Wiefel, der von 1962 bis 1990 geschäftsführender Vorstand, bis 1996 Vorsitzender des Aufsichtsrates und später Ehrenmitglied in der GBO war. Ihm zu Ehren wurde die Begegnungsstätte an der Kölner Straße 100 in „Bruno-Wiefel- Haus“ umbenannt. Die Begegnungsstät­te ist seit 2005 generationsübergreifend – denn der 2002 übernommene Kinder­club an der Birkenberg-/Reuschenberger Straße zog später in die Räumlichkeiten im Bruno-Wiefel-Haus um.


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